Alte Fabrikhalle im Wideneck

Häufig gestellte Fragen

Derzeit ist hauptsächlich die Swissmetall Industries am Standort tätig, die rund 2/3 des Areals in Anspruch nimmt. Weiter finden sich kleinere Handwerksbetriebe und produzierende KMU’s vor Ort. In den vergangenen Monaten wurde auch eine Motorrad-Werkstatt mit integrierter Bar angesiedelt. Seit 2018 ist auch die Gemeindeverwaltung von Dornach im Verwaltungsgebäude auf dem Areal untergekommen, solange das Gemeindehaus umgebaut wird. Ziel ist es, im Rahmen der Übergangsnutzung weitere kleine und mittelgrosse Mieter zu etablieren, die den Ort beleben und die Transformation fördern.

Eigentümerin des Areals ist die auf Arealentwicklung spezialisierte HIAG. Das Unternehmen ist schweizweit aktiv und entwickelt ehemalige Industrieareale als langfristige Eigentümerin nachhaltig.

Aufgrund der Test- und der darauffolgenden Masterplanung wurde ermittelt, dass sich mit einem Zeithorizont von 15-25 Jahren rund 1800 Personen im Wydeneck Quartier wohnen könnten. Mit einem Gewerbeanteil von etwa 30% können zudem gewerbliche und dienstleistungsorientierte Arbeitsplätze für rund 300 bis 400 Beschäftigte im Quartier entstehen.

Ja. Aufgrund der industriellen Nutzung sind Bodenbelastungen vorhanden, jedoch in unterschiedlichem Ausmass. Sollten Baumassnahmen erfolgen, werden spezifische Sanierungsarbeiten durchgeführt und die Belastungen soweit möglich oder sinnvoll entfernt. Bei Vorliegen eines Bauvorhabens muss auch ein Sanierungskonzept zur Genehmigung eingereicht werden. Die Sanierung der Böden wird von Experten wie auch durch die kantonalen Fachstellen begleitet. Mehr zum Thema Umwelt

Im Vergleich zu heute wird der Mobilitätsbedarf auf lange Sicht höher sein und entsprechend kann der Verkehr zunehmen. Spezialisten arbeiten an einem nachhaltigen Mobilitätskonzept, das in der Lage ist, auf die einzelnen Entwicklungsetappen zu reagieren und den Verkehr auf ein erträgliches Mass zu reduzieren. Mehr zum Thema Verkehr

Die Gemeinde ist ein wichtiger Partner für HIAG. Interessierte Bürger der Gemeinde konnten im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens, dem «Metalli-Labor», bereits aktiv mitwirken. Das Angebot haben rund 90 Personen genutzt. Der Gemeindepräsident war bei der Bedarfsanalyse und der darauffolgenden Test- und Masterplanung involviert. Der Gemeinderat wie auch die kommunalen Kommissionen und Begleitgremien werden laufend über die Planungsschritte informiert. Aufgrund der Bedeutung des Areals ist auch eine enge Absprache mit den kantonalen Behörden unabdinglich.

Das Wydeneck-Quartier und bereits die Übergangsnutzung bieten verschiedenen Gewerbearten Raum, von Handwerkerbetrieben bis hin zu dienstleistungsorientierten Unternehmen. Je nach künftiger Erschliessungsgüte des Wydeneck Quartiers kann der Gewerbeanteil langfristig rund 30% erreichen, weshalb sich Unternehmen auch eine langfristige Perspektive bietet.

Der Birsraum soll ein attraktiver Naherholungsort für Anwohner und Bevölkerung werden und der Öffentlichkeit zu Gute kommen. Die Testplanung hat das Potenzial dafür aufgezeigt, weshalb HIAG bestrebt ist, entsprechend Qualitäten am Birsufer zu schaffen.

Der Autobahnzubringer A18 soll, gemäss heutigem Stand der Planung, von der Nachbargemeinde Aesch aus über einen Teil des Wydeneck Quartiers führen. Da der Birsraum dadurch empfindlich tangiert werden würde, macht sich HIAG dafür stark, dass die Standortgemeinde in Absprache mit den Nachbargemeinden und den Kantonen alternative Linienführung untersuchen. Um dem langfristigen Ziel eines «Quartiers von kurzen Wegen» gerecht zu werden und öffentliche, publikumswirksame Nutzungen zu ermöglichen, ist unabdingbar, dass die Erschliessung für alle Verkehrsträger verbessert wird. Mehr zum Thema Verkehr

Der Entwicklungshorizont liegt bei 15-25 Jahren. Bis dahin wird jedoch in Etappen entwickelt und das zukünftige Quartier durch eine Übergangsnutzung geöffnet.