Industriepark Kleindöttingen Jobs Kontakt
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Industriepark
Kleindöttingen

Nutzungsart
Industrie / Gewerbe / Büro / Wohnen
Arealgrösse
188’000 m²
Nutzfläche
134’000 m²
Baumasse
707’000 m³
Mietangebot
Kontakt

Der Industriepark Kleindöttingen ist eine grossflächige Industrie- und Gewerbezone mit reichhaltiger Geschichte. Das Areal in einem ländlich geprägten Umfeld punktet mit seiner staufreien Lage und dem ausgezeichneten Anschluss an das lediglich dreissig Kilometer entfernte Wirtschaftszentrum Zürich.

Arealübersicht

Aufgrund der in den letzten Jahren getätigten Investitionen weist der Industriepark Kleindöttingen bereits heute einen hohen Anteil an energieeffizienten Neubauten auf. Darüber hinaus ist vorgesehen, den Gebäudepark in den nächsten Jahren weiter zu sanieren und mit punktuellen Neubauten zu ergänzen. Dank der grossen Baulandreserve, die teilweise für Wohnen genutzt werden kann, ist in Zukunft auch ein qualitätsvolles Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen möglich.

Dank der Anbindung an das Fernwärmenetz Refuna profitieren sämtliche Nutzer von einer sicheren Energieversorgung und äusserst günstigen Heizkosten. Die Verbrauchsspitzen werden durch eine im Jahr 2014 erstellte Heizzentrale auf dem Areal abgedeckt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Zahl an verfügbaren Parkplätzen sowie die nahegelegenen Stationen des öffentlichen Verkehrs.

Standort

Die Gemeinde Kleindöttingen (Böttstein) liegt am nördlichen Rand der Region Brugg-Zurzach. Sie ist eher ländlich geprägt und zählt knapp 4000 Einwohner. Der Standort verbindet attraktive Rahmenbedingungen für Arbeitgeber und hohe Lebensqualität für Mitarbeitende. Letztere profitieren von günstigen Einkaufsmöglichkeiten im nahen Deutschland, während die Arbeitgeber bei Bedarf auf das Beschäftigungspotenzial von Grenzgängern zurückgreifen können.

Obwohl das Areal nicht direkt mit dem Autobahnnetz verbunden ist, kann es trotzdem gut und ohne Stau von den meisten Regionen des Mittellandes erreicht werden.

Über die Bahnhöfe Döttingen und Klingnau ist die Region an das S-Bahn-Netz von Zürich und Baden angeschlossen. Damit sind Baden und Zürich innerhalb von 15 respektive 35 Minuten im Viertelstundentakt erreichbar.

Die Gegend von Klingnau und Döttingen hat auch ihre landschaftlichen Reize. Sie beherbergt ein national bekanntes Rebbaugebiet von rund 30 ha Fläche, und der Stausee von Klingnau wird international als bedeutsames Schutzgebiet für Wasservögel geachtet.

Industriepark Industriepark

Fakten

Nutzungen

Industrie/Gewerbe
53 000 m²
Büro
9000 m²
Verkauf
0 m²
Wohnungen
0 m²
Aussenflächen
72 000 m²

Rahmenbedingungen

Bauzone
Arbeitszone A/15
Lärmempfindlichkeit
III
max. Bauhöhe
15 m
7000 m²

baureife Industriehalle (Newport III)

30 Mio.

CHF investiert in Neubauten seit 2000

Vision

Hightech-Cluster

Die Konzeption des Industrieparks Kleindöttingen sieht vor, dass die bereits angesiedelten Unternehmen durch weitere spezialisierte Nutzer aus dem Produktions- und Techniksektor ergänzt werden. Dadurch soll ein Hightech-Cluster etabliert wer- den, bei dem sich die einzelnen Gesellschaften im Idealfall gegenseitig befruchten oder zumindest von der räumlichen Nähe profitieren. Dies betrifft synergetisches Nutzungspotenzial durch gemeinsam orchestrierte Logistik oder das gegenseitige Zuarbeiten mit kurzen Prozess-, Entscheidungs- und Lieferwegen.

 

Ideale Voraussetzungen

HIAG scheut keinen Aufwand, um ideale Voraussetzungen für die Arealentwicklung zu schaffen und das Zusammenwachsen der Mieter zu ermöglichen.

Mit massgeschneiderter Ausstattung und Infrastruktur plant HIAG zielgerichtet gewerblich genutzte Mietflächen. Beim Projekt Newport I+II wurde diese Strategie in Form von multifunktionalen Industriehallen bereits prototypisch umgesetzt.

 

Wohnen direkt am Wasser

Gute Nachrichten für alle Naturfreunde, die von ihrer Wohnstätte den direkten Blick auf See und Landschaft schätzen: Mit dem Wegzug des Kieswerks kann die weitere Entwicklung des Areals voraussichtlich ab 2018 mit der Projektierung für Wohnbauten auf der Landreserve direkt am Wasser gestartet werden.

Ausgewählte Nutzer

Der Industriepark Kleindöttingen besteht bereits heute aus einem interessanten Mix von Industrie- und Gewerbebetrieben. Er ist kontinuierlich gewachsen, die Nutzer fühlen sich wohl und im Idealfall können zwischen den Firmen Synergien entstehen und genutzt werden.

Quant Switzerland GmbH
seit 2013

Die ehemalige ABB Full Services firmiert seit Januar 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Quant. In Kleindöttingen haben die Schweizer Ländergesellschaft und die Blechbearbeitung ihren Sitz.

Arbeitsplätze 100
Mietfläche 6800 m²
Brugg Rohrsysteme AG
seit 1998

Produktion von flexiblen und starren isolierten Rohrsystemen aus Metall und Kunststoff. Mit rund 40 Rohrsystemen und über 20 000 Artikeln bietet die Firma Brugg das breiteste Sortiment am Markt.

Arbeitsplätze 155
Mietfläche 58‘000 m²
FunderMax Swiss AG
seit 2014

Die Firma FunderMax kommt aus Österreich und entwickelt, produziert und vertreibt Holzwerkstoffe und Kompaktlaminate für die Innen- und Aussenanwendung. In Kleindöttingen hat die Schweizer Ländergesellschaft ihren Sitz und ihre Distributionsbasis.

Arbeitsplätze 25
Mietfläche 3100 m²
Imhof Bio-Logistik AG
seit 2012

Die Imhof Bio-Logistik AG verarbeitet, konfektioniert und verpackt Frischgemüse, Salate und Früchte am Standort Kleindöttingen, wo sich gleichzeitig auch der Hauptsitz der Imhof Gruppe befindet.

Arbeitsplätze 30
Mietfläche 3800 m²
Quant Switzerland GmbH
seit 2013

Die ehemalige ABB Full Services firmiert seit Januar 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Quant. In Kleindöttingen haben die Schweizer Ländergesellschaft und die Blechbearbeitung ihren Sitz.

Arbeitsplätze 50
Mietfläche 5200 m²
Symotech AG
seit 2002

Die Symotech AG erbringt ein vielfältiges Spektrum an Dienstleistungen im Bereich Outsourcing, Desktop-Virtualisierung, Verfügbarkeitslösungen, Beratung und Infrastruktur und betreibt in Kleindöttingen drei Rechenzentren.

Arbeitsplätze 23
Mietfläche 1200 m²

Geschichte

Ab 1850
Industrialisierung

Der wirtschaftliche Aufschwung der Region setzt mit dem Bau der Eisenbahnlinie Turgi – Koblenz im Jahr 1859 ein. Schnell siedeln sich Fabriken an, die mehrheitlich der holzverarbeitenden Industrie zugehören. Um 1900 wird die «Kistchenfabrik» in Klingnau gegründet. Daraus entsteht eines der bedeutendsten Unternehmen der Schweizer Holzindustrie, die Firma Keller & Co., aus der 1945 die Novopan AG hervorgeht.

 

1920 – 1970
Boom der Holzindustrie

Mit der Erfindung der Novopan-Holzspanplatte durch den Schweizer Ingenieur Fahrni wird das absolut stabile, spannungsfreie Holzprodukt Realität. 1947 nimmt die erste Spanplattenfabrik der Welt in Klingnau den Betrieb auf. 1955 folgt die Entwicklung der Kunststoffplatte Kellco. 1970 expandiert die Firma auf die andere Flussseite in das Gebiet der Gemeinde Kleindöttingen (Böttstein). Mit dem Werk IV wird die weltweit modernste Novopanfabrik für rund 100 Mio. CHF errichtet. 

 

1975 – heute
Niedergang und Neupositionierung als Dienstleistungs- und Hightechstandort

Ab etwa 1975 nimmt die Nachfrage nach Holzprodukten aufgrund der Rezession schlagartig ab. Die Holzverarbeitungsindustrie gerät landesweit in einen Niedergang. Ein Grossteil der Anlagen muss nach und nach stillgelegt werden. Ein Teil der bestehenden Bauten – unter anderem der ehemalige Leimturm – kann weiterhin benutzt oder umgenutzt werden. Ab 2000 entstehen in mehreren Etappen rund 20 000 m² zeitgemässe und multifunktionale Industriehallen für Nutzer aus Technik und Logistikindustrie.

Ausgewählte Liegenschaften

Newport Phasen I–II

Die ersten beiden Phasen des Projekts Newport umfassen elf multifunktionale Industriehallen in Holzbauweise mit einer Grundfläche von 13 000 m². Der gesamte Bau wurde in der rekordverdächtigen Bauzeit von zwölf Monaten ab Vertragsunterzeichnung bis zum Bezug der Räumlichkeiten realisiert. Im Rahmen des Planungsprozesses wurde die multifunktionale Grundeinheit in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern auf die spezifischen Kundenbedürfnisse angepasst. Die Baukörper zeichnen sich durch grosszügige Belichtung sowie durch ein gutartiges Brand- und Erdbebenverhalten aus. Der Bau wurde trotz hohem Zeit- und Kostendruck ausschliesslich durch lokale Baufirmen realisiert.

Kontakt/Download/Links

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