Reichholdareal Hausen/Lupfig Jobs Kontakt
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Reichholdareal
Hausen/Lupfig

Nutzungsart
Industrie / Gewerbe / Büro
Arealgrösse
63’000 m²
Nutzfläche
0 m²
Baumasse
410’000 m³
Mietangebot
Kontakt

Das Reichholdareal zählt zu den bedeutendsten Entwicklungsgebieten im Kanton Aargau. Seine ideale Lage nahe am Autobahndreieck Zürich / Bern / Basel kürt es zum attraktiven Standort für Industrie und Gewerbe mitten in der Schweiz.

Arealübersicht

Das Reichholdareal liegt auf den beiden Aargauer Gemeinden Hausen und Lupfig. Mit rund 63’000 Quadratmetern Grundstücksfläche bietet das Areal fast unbegrenzte Möglichkeiten. Es stehen Flächen ab rund 1’000 Quadratmeter für Industrie- und Gewerbebetriebe zur Verfügung. In den Bau- und Nutzungsordnungen der Gemeinden Hausen und Lupfig werden reine Logistikunternehmen und Fachmärkte explizit ausgeschlossen.

Erschlossen wird das Areal an drei Orten ausgangs Hauserstrasse. Wenige Hundert Meter entfernt liegt die Autobahnausfahrt Brugg / Windisch. Der Arealteil in Hausen umfasst rund 27’000 Quadratmeter, jener von Lupfig rund 35’000 Quadratmeter. Auf Letzterem befindet sich infolge der früheren industriellen Nutzung eine Bodenplatte, die im Zuge der Entwicklung zurückgebaut wird. Der Hausener Arealteil ist weitgehend unbefestigt.

Der im November 2014 unterzeichnete Masterplan dient der Regelung der gemeindeübergreifenden Themen wie Siedlung, Verkehr, Natur und Landschaft. Der Masterplan bildet die Grundlage für die nachgelagerten Gestaltungspläne. Es ist davon auszugehen, dass das Areal etappiert entwickelt wird. Dies ist auch der Grund, weshalb mehrere Gestaltungspläne erarbeitet werden müssen.

Standort

Die Gemeinden Hausen und Lupfig liegen in der Agglomeration Baden-Brugg im Gebiet Birrfeld. Innerhalb eines Perimeters von 10 bis 20 Minuten Fahrzeit rund um die Gemeinden leben zwischen 34’000 und 269’000 Einwohner. Von Hausen / Lupfig können innerhalb einer halben Stunde per Auto 755’000 Einwohner und 285’000 Beschäftigte in der Schweiz erreicht werden.

Die Städte Zürich, Basel und Bern sind in 30, 40 respektive 70 Minuten erreichbar. Der Autobahnanschluss liegt wenige Hundert Meter vom Areal entfernt. Die Buslinie 364 verbindet das Areal im Viertelstundentakt mit dem Bahnhof Brugg, von wo aus der Hauptbahnhof Zürich in 24 Minuten und der Flughafen Zürich in 36 Minuten erreicht werden können.

Das Birrfeld ist aufgrund seiner zentralen Lage im Schweizer Mittelland der ideale Entwicklungsstandort für Gewerbe- und Industrieunternehmen. Als Teil des Entwicklungsschwerpunkts Eigenamt profitiert das Reichholdareal von der Hightech-Initiative des Kantons Aargau. Die Nähe zur Fachhochschule Nordwestschweiz sichert den Zugang zu qualifiziertem Personal.

Reichholdareal Reichholdareal

Fakten

Das Reichholdareal liegt im Gebiet Birrfeld direkt auf der Grenze zwischen den beiden Aargauer Gemeinden Hausen und Lupfig. Die Verkehrslage ist dank der Nähe zu den Autobahnanschlüssen A1 und A3 optimal.

Arealgrösse Hausen
27'235 m²
Arealgrösse Lupfig
34'922 m²
Zone Hausen
Arbeitszone
Zone Lupfig
Industriezone
Baumassenziffer Hausen
4
Baumassenziffer Lupfig
7
100%

Potenzial, Aufbruch einer Brache in eine blühende Entwicklungsphase.

2.60

CHF kostet das Busbillett zum Bahnhof Brugg, der in rund einer Viertelstunde erreichbar ist.

Vision

HIAG hat mit den Gemeinden Hausen und Lupfig und weiteren Grundeigentümern im November 2014 einen Masterplan für das Industrie- und Gewerbegebiet Reichholdareal unterzeichnet. Dieser bildet eine flexible Grundlage für die nachfolgenden Gestaltungspläne, die mit den künftigen Nutzern des Areals ausgearbeitet und auf deren Bedürfnisse massgeschneidert werden. Für die schrittweise Entwicklung des Areals rechnet HIAG mit einer Gesamtdauer von 15 bis 20 Jahren.

Längerfristig soll sich das Areal zu einem gemischt genutzten Arbeitsquartier entwickeln. Grossflächige Produktionsbetriebe sollen dabei genauso Platz finden wie Kleingewerbe und Büroarbeitsplätze. Ein Fokus wird auf die Ansiedlung von Hightech-Betrieben gelegt, welche die Qualitäten des Standorts zu schätzen wissen und die Nähe zu Institutionen wie zum Beispiel dem PSI suchen.

Gemeinsam nutzbare Servicedienstleistungen wie eine Kinderkrippe oder bereitgestellte Verpflegungsmöglichkeiten werten das Angebot auf. Ein arealübergreifendes Energiekonzept soll den Energieverbrauch der Nutzer optimieren. Fussgänger und Velofahrer werden mithilfe eines durchdachten Wegkonzepts sicher durch das Areal geführt.

Geschichte

Das Reichholdareal war in den letzten 100 Jahren Zeuge bewegter Schweizer Wirtschaftsgeschichte:

  • 1928 baut der Unternehmer Knoblauch zwischen den Dörfern Hausen und Lupfig die Zementfabrik Portland-Cement-Werke Hausen AG mit rund 100 Arbeitsplätzen.
  • 1931 zwingt die Kartellkonkurrenz das Unternehmen in die Knie, Firmengründer Knoblauch muss den Betrieb einstellen.
  • 1938 gründet der Unternehmer Münzel am Standort der ehemaligen Zementfabrik die Dr. Münzels Chemische Werke und veredelt Öle für die Lack- und Farbenindustrie.
  • 1944 erweitert Münzel die Produktionsanlagen auf der Lupfiger Seite des Areals, erstellt ein Verwaltungsgebäude auf der Hausener Seite und nennt sein Unternehmen fortan Oel- und Chemie-Werk AG.
  • 1951 schliesst sich das Unternehmen durch einen Lizenzvertrag der amerikanischen Reichhold Chemicals Inc. an, einem Grosshersteller von Kunstharzen und Chemikalien.
  • 1959 produzieren 160 Arbeiter auf dem Areal jährlich 30’000 Tonnen Chemieprodukte. Das Unternehmen nennt sich nun, aufgrund der engen Beziehung zum Lizenzgeber, Reichhold Chemie AG.
  • 1993 muss Reichhold Chemie massiv in die Beseitigung von Umweltschäden investieren, die das Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten verursacht hat, und wird vom amerikanischen Mutterkonzern stillgelegt.
  • 2006 übernimmt die Firma Swiss North American Properties das Reichholdareal und reisst sämtliche Gebäude nieder, entwickelt die Fläche danach aber nicht weiter.
  • 2012 kauft HIAG das Reichholdareal und startet gemeinsam mit den Gemeinden Hausen und Lupfig eine Masterplanung für die Zukunft des Areals.
  • 2015 erfolgt der Startschuss für die Neuansiedlung von Unternehmen: Nachdem die Gemeinden und die Grundeigentümer den Masterplan unterzeichnet haben, beginnt HIAG mit der Standortvermarktung.

Bisherige Entwicklung

HIAG hat zusammen mit anderen Grundeigentümern sowie der Gemeinde einen Masterplan erarbeitet, welcher im November 2014 unterzeichnet wurde. Der Masterplan verfolgt das Ziel, für das Gebiet des Reichholdareals eine nachhaltige Arbeitszone herbeizuführen und die Anforderungen von Gemeinden, Kanton und Grundeigentümern aufeinander abzustimmen.

Der Masterplan bildet die Grundlage für die nachgelagerten Gestaltungspläne und setzt den ersten Meilenstein in der Entwicklung des Areals. Die Öffentlichkeit wurde im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens in den Prozess einbezogen und durch Veranstaltungen informiert.

FAQ

Wer kann sich auf dem Reichholdareal ansiedeln?
Es stehen Flächen ab ca. 1’000 Quadratmeter für Industrieund Gewerbebetriebe zur Verfügung. Hier sollen unter anderem wertschöpfungsintensive Unternehmen aus dem Bereich Spitzentechnologie angesiedelt werden.
Ist eine Etappierung der Überbauung des Reichholdareals geplant?
In Anbetracht der Grösse des Reichholdareals ist eine Etappierung der Bauvorhaben nötig und sinnvoll. Der Standort des ersten Projekts hängt von den Bedürfnissen der interessierten Unternehmen ab.
Können die Gleisanlagen genutzt werden?
Aufgrund einer ausgebauten Weiche sind die Gleisanlagen zurzeit nicht an das Streckennetz der SBB angeschlossen. Wird ein solcher Anschluss gewünscht, kann die Wiederinbetriebnahme mit den SBB geprüft werden.
Welches ist der Zeitplan für die Arealentwicklung?
HIAG entwickelt zusammen mit dem jeweiligen Nutzer einen Gestaltungsplan, der seinerseits von der Gemeinde Hausen bzw. der Gemeinde Lupfig festgesetzt werden muss. Danach kann die Baueingabe erfolgen. Vom Zeitpunkt des definitiven Standortentscheids bis zur Fertigstellung eines Projekts muss mit einem Planungs- und Realisierungshorizont von rund zwei Jahren gerechnet werden. Für die Entwicklung des gesamten Reichholdareals veranschlagt HIAG 15 bis 20 Jahre.

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