Walzmühle-Areal Frauenfeld Jobs Kontakt
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Walzmühle-Areal
Frauenfeld

Nutzungsart
Wohnen / Gewerbe / Büro
Arealgrösse
15’000 m²
Mietangebot

Das Areal Walzmühle in Frauenfeld ist eines der bedeutendsten Industrieareale im Kanton Thurgau. Die idyllische Lage an der Murg und die wenigen Gehminuten vom Stadtkern ermöglichen eine breite Nutzung von Wohnen bis Arbeiten; ebenso sind Naherholungsmöglichkeiten in direkter Umgebung des Areals.

Arealübersicht

Das Walzmühle-Areal liegt im nördlichen Teil von Frauenfeld, direkt an der Murg. Mit rund 15’000 Quadratmetern Grundstücksfläche bietet das Areal architektonische Vielfalt auf kleinem Raum.

Das Areal besteht aus verschiedenen Gebäuden, die alle einen anderen architektonischen Ausdruck haben. Die bestehende Shedhalle wird durch Loftreihenhäuser ersetzt. Die denkmalgeschützte Nordfassade wird in das Projekt integriert. Der denkmalgeschützte Zentralbau besticht durch seine offene Holztragstruktur. Diese wird weitestgehend erhalten. Die neue Nutzung mit Mietund Büroflächen trägt dem Rechnung.

Das ebenfalls denkmalgeschützte Walzmühlehaus als wichtigster architektonischer Zeitzeuge des Areals überzeugt durch seine hellen, grosszügigen Räume und die südlich orientierte Ausrichtung. Der Bau wird zu 21 Stockwerkeigentumswohnungen umgenutzt, die die Qualitäten des Gebäudes vollends ausnutzen. Im Süden des Areals befindet sich eine grossflächige Freihaltezone, die sich entlang der Murg entfaltet. Diese bettet sich ideal zwischen die Überbauungen und bildet einen natürlichen Übergang zu den Nachbarparzellen.

Der gültige Gestaltungsplan lässt einen grossen Spielraum an Nutzungsmöglichkeiten. So sind weitestgehend Wohnnutzungen und punktuell Gewerbenutzungen vorgesehen.


Standort

Die Stadt Frauenfeld im Kanton Thurgau ist Kantonshauptstadt, Zentrum mit grosser Agglomeration und zählt ca. 24’000 Einwohner.

Frauenfeld entstand als befestigte kleinstädtische Siedlung im 13. Jahrhundert – der Baubeginn des Frauenfelder Schlosses lässt sich dank der heute noch erhaltenen Holzbalken auf die Zeit um 1230 datieren. Unmittel- bar daneben entstand Ende des 13. Jahrhunderts die Siedlung, deren Name 1246 erstmals urkundlich erwähnt wird. Bereits 1286 ist Frauenfeld als Stadt bezeugt. Um 1500 wurde Frauenfeld erstmals Sitzungsort der eidgenössischen Tagsatzung.

Die Selbständigkeit des Thurgaus, dessen Kantonshauptort Frauenfeld von 1798 an war, beseitigte die alten Handels- und Gewerbebeschränkungen und machte die Bahn frei für die im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts äusserst erfolgreiche Industrialisierung.

Heute sind viele Zeugen der Pioniere der Industrialisierung – wie das Walzmühle-Areal – vorbildlich umgenutzt. Dank des hohen Standards an Wohn- und Lebensräumen zieht Frauenfeld weiterhin technologisch innovative Unternehmen und Dienstleistungsbetriebe an und gilt als zukunftgerichtetes Gemeinwesen.

Walzmühle-Areal Walzmühle-Areal

Fakten

Das Areal Walzmühle liegt idyllisch an der Murg und beinhaltet ein charmantes Industrieensemble. In wenigen Gehminuten Entfernung befindet sich das Stadtzentrum von Frauenfeld.

Arealgrösse
15’000 m²
Zone
gültiger Gestaltungsplan
50%

des Areals dienen der Erholung und einer öffentlichen Nutzung

8

Reiheneinfamilienlofts entstehen – ein komplett neues Produkt auf dem Frauenfelder Wohnungsmarkt

Vision

Das Areal in der Walzmühle wurde in drei verschiedene Teilprojekte gegliedert. Das erste sogenannte Teilprojekt Shed beinhaltet die sanfte Sanierung des bestehenden Backsteinhauses. Hier werden Atelier-, Verkaufs- und Lagerflächen angeboten. Ebenfalls wird die Shedhalle durch 8 Reiheneinfamilienlofts ersetzt und neu durch eine unterirdische Tiefgarage mit 70 Stellplätzen erschlossen.

Das Teilprojekt Zentralbau bezeichnet die Umnutzung des bestehenden Gebäudes in Mietwohnungen und Büroflächen. Der Charme der bestehenden Holzkonstruktion wird weitestgehend erhalten.

Das Walzmühlehaus als prägendstes Gebäude auf dem Areal wird zu 21 Stockwerkeigentumswohnungenumgenutzt. Die südlich orientierte Lage mit freiem Blick über die Freihaltezone direkt an der Murg bietet ein einmaliges Ambiente.

Geschichte

Der Fluss Murg im Süden der Stadt Frauenfeld war 1831 entscheidend für die Standortwahl der Walzmühle. Schon im Mittelalter für die Energieproduktion genutzt, sah auch der Gründer der Walzmühlegesellschaft, Josef Anton Müller, am Flussufer der Murg den idealen Standort für seine Mühle. Der damals in Warschau wohnhafte ehemalige Hofrat des russischen Zaren und Müllereibesitzer hatte eine Vision: eine Mühle mit einem völlig neuen Mahlverfahren. Anstelle von zwei flach übereinanderliegenden Mahlsteinen sollten gegeneinanderlaufende Stahlwalzen mit feinen Rillen das trockene Korn mahlen. Eine Reise in die Heimat nutzte er, um Investoren für seine Vision zu gewinnen, sodass er bald nach Gründung der Walzmühlegesellschaft das schlossähnliche fünfgeschossige Müllereigebäude mit zwei Seitentrakten errichten konnte.

Als Josef Anton Müller 1833 unerwartet starb, waren das Fabrikgebäude gerade fertiggestellt, der Murgkanal ausgehoben, das 24 PS starke eiserne Wasserrad montiert – doch die Walzenstühle, in denen das Mahlgut zwischen rotierenden Walzen aufgebrochen und zerrieben werden sollte, funktionierten nicht. Dem technisch gewandten Fabrikdirektor und Aktionär Johann Jakob Sulzenberger gelang es, die Walzen entscheidend zu verbessern, und er rüstete die Fabrik um. Das Resultat war für jene Zeit sehr fortschrittlich: Zwei Walzwerke produzierten pro Stunde 500 kg Mehl. 100 Personen fanden dadurch eine Beschäftigung. Der Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer, denn eine Missernte im Jahr 1847 legte die Mühle lahm.

Die Mühle wurde bis ins Jahr 1872 weitergeführt. Nach einem fünfjährigen Leerstand mietete sich eine Schnupftabak-Fabrikation von 1877 bis 1904 in die Walzmühle ein. Die fortschreitende Liberalisierung Anfang des 20. Jahrhunderts förderte die Industrialisierung entlang der Murg und so erfuhr auch die Walzmühle neuen Aufschwung: 1917 fand die Aluminiumwarenfabrik Ferdinand Sigg, die 1936 von der Alu Menziken AG übernommen wurde, dort ihr neues Geschäftsdomizil. Bis 1995 stellte die Firma in der Walzmühle mit Turbinenantrieb unter anderem ihre bekannten Trinkflaschen her und baute weitere Gebäude für die Aluminiumwaren-Fabrikation auf dem Areal. Infolge der Verlegung des Geschäfts in einen benachbarten Neubau wurde das Walzmühle-Areal mit insgesamt 1,5 Hektaren Fläche und den bestehenden Gebäuden 1995 von der Walzmühle Immobilien AG übernommen. Inmitten der historischen Umgebung realisierte die neue Besitzerin auf dem Areal einen Ort mit unterschiedlichen Nutzungen: Im Jahr 2000 entstanden kleinere Betriebe und Lagerflächen sowie Wohnlofts im nördlichen Teil.

Mit dem Erwerb des idyllischen Areals im Sommer 2013 durch HIAG wird den Bauten in den kommenden Jahren weiteres Leben eingehaucht und das Walzmühle-Areal in Frauenfeld weiterentwickelt. Fabrik um. Das Resultat war für jene Zeit sehr fortschrittlich: Zwei Walzwerke produzierten pro Stunde 500 kg Mehl. 100 Personen fanden dadurch eine Beschäftigung. Der Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer, denn eine Missernte im Jahr 1847 legte die Mühle lahm.

Ausgewählte Nutzer

Das Walzmühle-Areal beheimatet aktuell einen interessanten Mietermix, der nach der Umnutzung weitestgehend erhalten bleibt. Der Charme der Gebäude spiegelt das kreative Umfeld und die Struktur der Mieter wider.

Balz Kubli Fotograf

Kreatives und erfolgreiches Fotostudio.

CJB School of Music

Gitarren- und Bassunterricht sowie Gesang werden hier erfolgreich unterrichtet.

Face AG

Als eine der führenden Werbeagenturen der Schweiz hat die Face AG schon viele Marken bekannt gemacht.

Lisi und Partner Fashion GmbH

Lisi und Partner hat es erfolgreich verstanden, eine Nische in der Textilbranche zu besetzen. Mit mehreren Patenten bietet die Firma unter anderem Krawatten, Einstecktücher und Schals nach Mass.

Markus Graf Atelier

Markus Graf ist Eisenplastiker, der sich stets von Neuem auf die Suche nach der Einfachheit im Zusammenwirken zwischen Material und Form begibt. Aus einer flachen, meist rechteckigen Metallplatte werden Räume aufgespannt, wenige Schnitte, gebogene Flächen und geschwungene Kanten bringen Bewegung und Spannung in die Plastiken, die in sich stehen und ruhen.

RADIO TOP

Rund 20 Sendeanlagen sorgen für einen optimalen Luftempfang via UKW. Das Sendegebiet von RADIO TOP umfasst folgende Regionen: Grossräume Winterthur und Zürich, Zürcher Unterland, Oberland, Weinland, Schaffhausen, Kanton Thurgau, Region Wil, Rapperswil-Jona / See-Gaster und St. Gallen. Verbreitet wird RADIO TOP in diesen Regionen auch via Kabel sowie in grössten Teilen der Deutschschweiz über DAB+. Via Internet und Smartphone-Apps ist RADIO TOP ausserdem weltweit empfangbar.

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Stuntarts ist im Bereich der visuellen Kommunikation tätig. Sie gestalten visuelle Auftritte, von Corporate Designs, Image-Broschüren bis Websites; vom Konzept bis zur Umsetzung.

Kontakt/Download/Links

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